Digitale Kompakt-Fortbildungen 2022

Unterstützung von Kindern und Familien nach dem Modell der 4 Grundbedürfnisse nach Klaus Grawe - Als Fachkraft in schwierigen Situationen handlungsfähig und flexibel bleiben

13. und 14. Juni 2022 als Online-Seminar

INHALT
Die Inhalte der Fortbildung werden in Form von Vorträgen, erlebnisaktivierenden Methoden, Praxismodellen und Fall­erarbeitungen vermittelt. Ziel ist es, den ressourcenorientierten Blick der beratenden Fachkräfte zu stärken und anhand der 4 Grundbedürfnisse Bindung, Kontrolle, Selbstwert und Lust­gewinn, Lösungsansätze für den Alltag zu vermitteln. Meine Arbeit ist dabei inspiriert von den Theorien von Klaus Grawe. Für mehr Beziehungsarbeit und Gleichwürdigkeit im Lernprozess.

Inhalte und Ablauf der Fortbildung:

  • Einführung in die Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Modell der 4 Grundbedürfnisse nach Klaus Grawe
  • Was bedeuten die Grundbedürfnisse für mich als Berater*in?
  • Welche Handlungsweisen ergeben sich aus der Arbeit mit den 4 Grundbedürfnissen?
  • Übungen anhand von Fallbeispielen und Selbstreflexion

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER*INNENZAHL
Berater*innen aus der Familien- und Erziehungsberatung sowie anderen Arbeitsfeldern der Pädagogik des Kindesalters; maximal 12 Personen

REFERENT
Moritz Stahl, Studium der Diplom-Erziehungs­wissenschaften mit Schwerpunkt Sozial- und Sonderpädagogik; Langjährige Leitungsaufgaben im Bereich Kinder- und Jugendhilfe; Beratungstätigkeit in einer EUTB©, selbstständiger Berater für Familien und päd. Fachkräfte

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Geschlechtliche Vielfalt als Herausforderung in der psychologischen Beratung

20. und 21. Juni 2022 als Online-Seminar

INHALT
Die Entwicklung und positive Annahme der eigenen (Ge­schlechts-)­­Identität gilt als wichtige Aufgabe und Heraus­forderung im Zuge der psychosozialen Entwicklung.

Was aber, wenn die Geschlechtsidentität dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht widerspricht? Wenn sich jede Ein­ladung und jeder Versuch, soziale Zugehörigkeit und damit Identität über das Körper-Geschlecht herzustellen, einfach nur falsch anfühlt? Für „Betroffene“ bedeutet dies meist schon früh im Leben große Verunsicherung. Aber auch für Berater*innen stellen Menschen, die sich der Einordnung in der für sie „vorgesehene“ Geschlechterkategorie entziehen, oft eine He­raus­forderung dar. Fragen sie doch „selbstverständliche“ Bilder von Geschlecht und gelungener Identitätsentwicklung an.

Das Einführungsseminar umfasst 2 Module zu je 5 UE. Im ersten Teil wenden wir uns den Aspekten geschlechtlicher Vielfalt zu. Die Teilnehmer*innen lernen die Dimensionen geschlechtlicher Identität kennen und setzen sich mit eigenen Bildern und Heraus­forderungen im persönlichen Umgang mit geschlechtsbezogener Diversität auseinander.

Zudem nähern wir uns anhand von Berichten „Betroffener“ (Video) sowie Studienergebnissen den Lebens- und Konflikt­lagen von trans* Menschen.

Vor diesem Hintergrund erarbeiten wir im 2. Teil Themen und Unterstützungsbedarfe für die psychologische Beratung. Zudem werden Handlungsoptionen anhand konkreter Beratungs­situationen der Teilnehmer*innen besprochen.

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER*INNENZAHL
Psychologische Berater*innen im Kontext von Lebens- bzw. Paarberatung oder Erziehungsberatung; maximal 12 Personen

REFERENTIN
Sabine Grimm, M.A. Erziehungs­wissen­schaften, Psychologie und Philosophie, Bildungsreferentin zum Themen­kreis Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, EPFL-Beraterin (DAJEB), Coach (DGfC, DGSv) und Supervisorin (DGSv)

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Vertrauliche Geburt

20. September 2022 als Online-Seminar

INHALT
Seit dem 01.05.2014 gibt es das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt. Es soll sowohl dem Wunsch der Mutter in Krisensituation, ihr Kind anonym zur Welt zu bringen, als auch dem Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft entsprochen werden. Laut Gesetz wird das Verfahren durch die staatlich anerkannten Schwanger­schafts­beratungsstellen durchgeführt. Für die Beratungsstellen stellt dies seitdem eine erweiterte Aufgabe dar, die eine gute Vernetzung mit unterschiedlichen Berufsgruppen erforderlich macht.

Diese Kompaktfortbildung soll der Auffrischung der Abläufe dienen sowie Zeit für Fallbesprechungen bieten.

Schwerpunkte der Fortbildung:

  • Rechtliche Hintergründe und Auswirkungen
  • Verfahrensfragen
  • Adoption und anonyme Kindsabgabe
  • Netzwerk und Kooperationen
  • Fallbesprechung

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER*INNENZAHL
Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberater*innen; maximal 16 Personen

REFERENTIN
Cornelia Weller, Dipl.-Sozialpädagogin / Supervisorin (DGSv), seit 1998 tätig in einer Schwangerschafts­konflikt- und Familienberatungsstelle in Leipzig, Fortbildnerin und Supervisorin in eigener Praxis

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AUSGEBUCHT: Listening Skills: Konzepte zur emotionalen und kognitiven Wahrnehmung im Beratungsprozess

26. und 27. September 2022 als Online-Seminar

INHALT
Zuhören ist eine Basiskompetenz der menschlichen Kommuni­kation und bewirkt das Erleben von Mitgefühl, Verständnis und Bestätigung. Zuhörkompetenz ist in Beratungskontakten eine Basisfertigkeit für den Beziehungsaufbau (Rapport) und die Erarbeitung von Beratungszielen (Exploration). Zuhören setzt die Fähigkeit voraus Emotionen des Gegenübers zu erkennen und anzusprechen sowie Werte und Überzeugungen aufzudecken und einzuordnen. In diesem Workshop werden zwei Modelle vorgestellt: das Emotions-Balance-Modell, das die wichtigsten Kernemotionen repräsentiert und erklärt, wie man Gefühle schnell erkennt, einordnet und thematisiert. Und es wird das Werte-Struktur-Modell präsentiert, das beschreibt, auf welchen Erlebnis-Ebenen welche Werte anzutreffen sind und wie man mit Wertekonflikten im Gespräch angemessen umgehen kann.

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER*INNENZAHL
Berater*innen der psychosozialen Beratung; maximal 12 Personen

REFERENT
Dr. Stefan Schumacher; Diplom-Theologe und promovierter Sozialwissenschaftler, EFL-Berater (DAJEB), NLP-Lehrtrainer und Coach (DVNLP), Master of Brief Strategic Therapy (G. Nardone)

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AUSGEBUCHT: Fortbildungstag für Sekretär*innen und Teamassistent*innen an Psychologischen Beratungsstellen

21. November 2022 als Online-Seminar

INHALT
Sekretär*innen in Psychologischen Beratungsstellen sehen sich vielfältigen Herausforderungen gegenüber: Da ist der erste Kontakt mit den Problemen der Klient*innen, der Druck vieler Anmeldungen, die Erwartung, in begrenzter Zeit viel zu erledigen und zudem noch die Statistik auf dem Laufenden zu halten. Und die Beratungskräfte erwarten vielleicht immer ein offenes Ohr, eine offene Tür und gute Laune im Büro. Verschwiegen müssen die Sekretär*innen sein, über alles Bescheid wissen und mit allem und jedem irgendwie umgehen können.

Unter den Sekretariatskolleg*innen gibt es sicher unterschied-
liche Erwartungen an einen solchen Fortbildungstag: Gespräche und Telefonate kompetent(er) zu führen, angesichts akuter Krisen richtig zu reagieren, vielleicht auch besser zu verstehen, was eigentlich in den Beratungen vor sich geht… - Aber auch Einblicke in die Arbeit anderer Beratungsstellen und Sekretariate zu bekommen und vom kollegialen Erfahrungsaustausch zu profitieren.

Die genannten wie auch andere Themen werden – je nach Bedarf in der Runde der Teilnehmer*innen – an diesem Fort­bildungstag aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet.

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER*INNENZAHL
Die Fortbildung richtet sich ausschließlich an Sekretär*innen bzw. Teamassistent*innen in Schwangeren-, Lebens-, Paar- oder/und Familienberatungsstellen; maximal 12 Personen

REFERENTIN
Christine Koch-Brinkmann, Systemische Familientherapeutin, Lebens-, Partnerschafts- und Paarberaterin, Supervisorin, Leiterin einer Ev. Lebens­beratungs­stelle im Raum Hannover

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Adoleszenz im Spannungsfeld der Kulturen

5. November 2022 als Online-Seminar

INHALT
Die Adoleszenz ist im Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter eine Orientierungs- und Umbruchsphase, die von zahlreichen physischen und psychischen Veränderungen geprägt ist. In dieser Lebensphase werden von den Heran­wachsenden viele Leistungen gefordert: Sie müssen sich gesell­schaftlich positionieren, Entscheidungen treffen, die ihre beruf­liche Laufbahn maßgeblich bestimmen, sich von den Eltern lösen, ihre Sexualität integrieren… kurz: Sie müssen lernen Verantwortung für ihre Lebensgestaltung zu übernehmen. Die Gestaltung dieser vielfältigen Entwicklungsaufgaben wird maßgeblich vom Wertesystem der Familie und der Gesellschaft, in der ein Mensch aufwächst, geprägt. Für Jugendliche mit Migrationshintergrund bedeutet dies eine zusätzliche Heraus­forderung:

Auf der Suche nach einer eigenen Identität zwischen einander oftmals widersprechenden Werten und Lebensentwürfen, zwi­schen Assimilation und Autonomiebestreben, zwischen Rebel­lion und der Sehnsucht nach Anerkennung und Zugehörigkeit, müssen die Heranwachsenden ihre Rolle in Partnerschaft, Familie und Gesellschaft finden.

Im Workshop soll diese spannende und herausfordernde Le­bens­­phase an einem Beispiel aus der Rap Musik heraus­gearbeitet werden.

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER*INNENZAHL
Psychologische Berater*innen im Kontext von Lebens- bzw. Paar­beratung oder Erziehungsberatung; maximal 16 Personen

REFERENTIN
Nadja El-Ammarine, Diplom-Pädagogin, Systemische Familien­therapeutin, Mitarbeiterin bei den Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler (BKJ), und in einem Familienbildungswerk in Köln

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AUSGEBUCHT: Nicht gut genug? – Umgang mit dem Inneren Kritiker für Berater*innen

5. Dezember 2022 als Online-Seminar

INHALT
Wie viele Menschen sind auch psychologische Berater*innen oder Psychotherapeut*innen in Beruf und Privatleben sehr selbstkritisch und treiben sich zum Teil sehr stark an. Dies kann absolut positive Erfolge und Leistungen, jedoch auch eine starke Erschöpfung, einen hohen Leidensdruck und ein „nie-gut-genug"-Empfinden nach sich ziehen. Der Workshop beschäftigt sich kurz mit den Hintergründen dieser „inneren Kritiker", um dann kreative wie praktische Wege zum gelingenden Aus­söhnen, zum Verwandeln des inneren Kritikers in einen Mentor aufzuzeigen. Um so eben bei sich selbst als Berater*in oder Therapeut*in anzufangen, aktiv Selbstfürsorge zu betreiben, was wiederum Privatleben und Arbeit sicher bereichern wird.

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER*INNENZAHL
Berater*innen der psychologischen Beratung; maximal 16 Personen

REFERENT
Boris Pigorsch, Psychologischer Psychotherapeut für Verhaltenstherapie. Er führt das Zertifikat »Klinische Hypnose« der Milton-Erickson-Gesellschaft (M.E.G.). Er arbeitet als Dozent und Supervisor

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AUSGEBUCHT: Kinder in Trennungs- und Scheidungsfamilien – Vorstellung eines Gruppenangebotes im Rahmen einer Erziehungsberatungsstelle 10. und 11. Juni 2022 als Online-Seminar

INHALT
Teil 1: Die Konfrontation mit einer dauerhaften Trennung der Eltern löst in jedem Kind heftige Gefühle aus. Manchmal sind diese Gefühle nach außen hin nicht sichtbar und Eltern fühlen sich erleichtert, dass ihr Kind die Trennung gut „wegsteckt“, da sie doch selbst sehr mit ihrem eigenen Gefühlschaos beschäftigt sind. Woran können Eltern erkennen, dass ihr Kind leidet? Welche alters­spezifischen kindlichen Reaktionen gibt es? Wie sollten Kinder in den Trennungsprozess einbezogen werden und wie können Eltern ihre Kinder bei der Bewältigung hilfreich unterstützen? Wann kann die Trennung der Eltern zu einem traumatischen Erleben für das Kind werden, so dass es in seiner Entwicklung nachhaltig gestört wird?

Teil 2: Im 2. Teil wird ein Gruppenkonzept für Trennungs- und Schei­dungskinder, durchgeführt in einer Erziehungsberatungsstelle (nach Wassilios E. Fthenakis) vorgestellt. Das Konzept be­inhaltet auch begleitende Elternarbeit.

Es wird ein Überblick über benötigte finanzielle und personelle Ressourcen vermittelt.

ZIELGRUPPE UND TEILNEHMER*INNENZAHL
Beratungsfachkräfte in der Erziehungs- und Familienberatung; max. 12 Personen

REFERENTIN
Sophia Leopold, Diplom Sozialpädagogin, Psychologische Beraterin für Familien, Einzel- und Paar­beratung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung (IFB am EZI), Traumatherapeutin (zptn), Sexualberaterin, tätig in einer integrierten Beratungsstelle

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Weitere digitale Kompaktfortbildungen im Jahr 2023 finden Sie hier.

 

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